Select a language to translate this page!
Powered by Microsoft® Translator
Unterm Weihnachtsbaum lag in diesem Jahr ein PC mit Windows 7? Ein tolles Geschenk. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie nach dem Auspacken und Einschalten noch mehr Freude mit Ihrem PC haben und geben Ihnen Tipps, wie Sie den PC auf Ihre Anforderungen anpassen – vom Desktophintergrund bis zur Heimnetzgruppe.
1. Internetverbindung einrichten
Sobald Sie Ihren PC einschalten, sucht Windows 7 nach bestehenden Netzwerkverbindungen, dabei werden sowohl kabelgebundene (LAN) sowie drahtlose Verbindungen (WLAN) berücksichtigt. Wenn Sie Ihren PC per LAN-Kabel mit dem Netzwerk verbunden haben, öffnet sich in der Regel umgehend der Netzwerkassistent. Erkennt Windows 7 ein drahtloses Netzwerk, werden Ihnen die gefundenen drahtlosen Netzwerke in der Taskleiste beim Netzwerksymbol angezeigt. Wählen Sie Ihr Netzwerk aus und geben Sie das Kennwort ein. Anschließend hilft Ihnen der Netzwerkassistent bei der weiteren Einrichtung.
Hier können Sie festlegen, ob es sich bei dem Netzwerk um ein Heim-, Arbeitsplatz- oder öffentliches Netzwerk handelt. Hiermit legen Sie fest, wie vertrauenswürdig das Netzwerk ist und wie sichtbar Ihr Computer für andere in diesem ist. In einem öffentlichen Netzwerk ist Ihr PC beispielsweise für andere nutzbar nicht sichtbar, in einem Arbeitsplatznetzwerk hingegen schon.
Wenn Sie das Netzwerk ausgewählt haben, sind Sie online. Sollten Sie Probleme bei der Einrichtung haben, gibt Ihnen dieser Beitrag vom Windows Support oder Microsoft Answers Hilfestellung.
2. Übertragen von Dateien und Einstellungen vom alten PC
Mit dem kostenlosen Windows-EasyTransfer Programm können Dateien und Einstellungen eines alten Windows XP oder Windows Vista PC’s auf einen neuen Windows 7 PC übertragen werden. Dabei werden folgende Elemente können mit Windows-EasyTransfer übertragen werden:
Benutzerkonten, Dateien und Ordner, E-Mail-Nachrichten, Einstellungen und –Kontakte, Fotos, Musik und Videos, Windows-Einstellungen und Interneteinstellungen. Programmdateien und –einstellungen können ebenfalls übertragen werden, die Programme müssen aber dennoch unter Windows 7 neu installiert werden.
Bei Windows Vista und Windows 7 ist Windows-EasyTransfer vorinstalliert. Sie finden das Programm in dem Sie einfach „Windows Easy Transfer“ in das Suchfeld im Startmenü eintragen oder direkt übe Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme. Anwender von Windows XP können Windows Easy Transfer kostenlos von den deutschen Microsoft Webseiten herunterladen.
Wenn Sie Windows-EasyTransfer gestartet haben, können Sie auswählen, ob Sie die Daten über ein EasyTransfer-Kabel (erhältlich im Fachhandel), über das Netzwerk oder ein USB-Speichermedium übertragen wollen. Anschließend wählen Sie aus, ob es sich bei dem PC um den Quell- oder den Zielcomputer handelt und welche Daten Sie übertragen wollen. Windows-EasyTransfer überträgt nun alle ausgewählten Dateien und Einstellungen in eine .MIG Datei. Diese Datei können Sie anschließend auf einem Speicherort Ihrer Wahl abspeichern und abschließend auf Ihrem neuen Windows 7 PC starten - fertig!
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Windows Upgradecenter unter "Daten sichern und übertragen mit Windows EasyTransfer".
3. PC schützen
Wenn Sie Ihren PC mit dem Internet verbunden haben, sollten Sie ihn auch umgehend vor Online-Bedrohungen wie Viren, Spyware und anderer Schadsoftware schützen.
Mit der Windows Firewall und Windows Defender sind Sie schon beim ersten Einschalten automatisch gegen viele Bedrohungen geschützt. Die Firewall schützt den Computer vor dem Zugriff durch Hacker oder Schadsoftware, mit Windows Defender ist Windows von Haus aus gegen Spyware gerüstet. Um die Einstellungen der Windows Firewall und von Windows Defender zu prüfen und gegebenenfalls zu ändern, öffnen Sie über das Startmenü die Systemsteuerung und anschließend das Wartungscenter unter System und Sicherheit.
Windows verfügt nicht über eine integrierte Anti-Viren-Software, möglicherweise wurde jedoch vom Computerhersteller ein solches Programm installiert. Ist dies nicht der Fall können Sie mit Microsoft Security Essentials das kostenlose Anti-Viren-Programm von Microsoft installieren. Dieses steht auf der Microsoft Security Essentials-Website zum Download bereit.
Microsoft bietet regelmäßig wichtige Updates für Windows an, die zum Schutz des Computers vor den neuesten Viren und anderen Sicherheitsbedrohungen beitragen können. Um sicherzustellen, dass Sie diese Updates so schnell wie möglich erhalten, sollten Sie sicherstellen, dass automatische Updates aktiviert sind. Geben Sie hierzu im Suchfeld des Startmenüs Update ein und wählen Sie aus der Ergebnisliste Windows Update. Klicken Sie am linken Fensterrand auf Einstellungen ändern und wählen Sie im Dropdown-Menü Updates automatisch installieren (empfohlen) aus.
4. Automatische Sicherungen einstellen
Um sicherzustellen, dass Ihnen wichtige Dateien wie Ihre Lieblingsfotos von Weihnachten nicht verloren gehen (etwa durch einen Hardwaredefekt) sollten Sie diese regelmäßig sichern. Hierfür können Sie automatische Sicherungen einrichten oder die Sicherung manuell vornehmen. Um die automatische Sicherungen einzurichten oder manuell zu starten, öffnen Sie Sichern und Wiederherstellen, indem Sie auf die Schaltfläche Start, dann auf Systemsteuerung, als nächstes auf System und Wartung und anschließend auf Sichern und Wiederherstellen klicken. Wählen Sie nun Sicherung einrichten. Sie können nun auswählen, auf welchem Medium die Sicherung erfolgen soll. Als praktikabelste Lösung empfiehlt sich für die meisten Anwender, eine externe Festplatte für die Sicherung zu verwenden. Anschließend können Sie einrichten, welche Daten wann, wie und wie regelmäßig gesichert werden sollen.
5. Einrichten einer Heimnetzgruppe
Wenn Sie ein Heimnetzwerk einrichten, ist das Erstellen einer Heimnetzgruppe die einfachste Methode, Dateien und Drucker zur gemeinsamen Nutzung freizugeben. Auf allen Computern der Heimnetzgruppe muss jedoch Windows 7 ausgeführt werden. Ein Hinweis: Mit Windows Starter können Sie zwar einer Heimnetzgruppe beitreten, aber keine Heimnetzgruppe erstellen. Um eine Heimnetzgruppe einzurichten geben Sie im Suchfeld im Startmenü Heimnetzgruppe ein und wählen diese in der Ergebnisliste aus. Klicken Sie im sich öffnenden Fenster auf Heimnetzgruppe erstellen und wählen Sie dann im nächsten Schritt aus, welche Bibliotheken und Drucker für die Mitglieder der Heimnetzgruppe freigegeben werden sollen. Nach einem Klick auf Weiter nimmt der Assistent alle notwendigen Einstellungen vor und gibt anschließend das Kennwort für die Heimnetzgruppe aus. Notieren Sie sich das Kennwort, um damit andere Computer der Heimnetzgruppe hinzufügen zu können. Klicken Sie abschließend auf Fertig stellen.
Um mit einem anderen Computer der Heimnetzgruppe beizutreten, öffnen Sie auf diesem PC Heimnetzgruppe wie oben beschrieben über das Startmenü. Ihnen wird jetzt hier die soeben angelegte Heimnetzgruppe angezeigt und Sie können dieser mit diesem PC nun beitreten. Sie werden anschließend aufgefordert das Kennwort einzugeben, klicken auf Fertig stellen und schon können Sie Daten und Drucker auf diesen PCs gemeinsam nutzen.
Wenn Sie auf Ihren PCs verschieden Versionen von Windows ausgeführt werden, lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie diese miteinander vernetzten können.
6. Desktop personalisieren
So schön das Windows-Design auch ist, bevorzugen Sie vielleicht einen Desktop-Hintergrund der zur Weihnachtszeit oder Neujahr passt oder Ihre Lieblingsbilder anzeigt. In Windows 7 können Sie Ihren Desktop so anpassen, wie Sie es sich wünschen.
Öffnen Sie dafür die Systemsteuerung über das Startmenü und wählen dort unter "Darstellung und Anpassung" den Menüpunkt "Design ändern". Um den Desktop-Hintergrund zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche "Desktophintergrund" unten links. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie Ihren Desktop-Hintergrund auswählen können. Klicken Sie oben in der Zeile Bildpfad auf die Schaltfläche "Durchsuchen".
Im nächsten Fenster wählen Sie einfach Ihre Lieblingsbilder aus. Der Haken am Bild zeigt an, ob Sie dieses als Hintergrundbild verwenden oder nicht. Sie haben zudem hier die Möglichkeit einzustellen, ob die Bilder bildschirmfüllend, zentriert, gekachelt, gestreckt oder angepasst erscheinen sollen. Zudem können Sie einstellen, in welchem Intervall die Bilder wechseln sollen – sekunden-, minuten-, stunden- oder tageweise.
Wenn Sie die Änderungen gespeichert haben, erscheint Ihr Design als "Nicht gespeichertes Design" oben im Ausgangsfenster. Sie können diese Design über "Design speichern" unter einem frei wählbaren Namen abspeichern. Mit dem Speichern verwandelt sich Ihr Desktop in eine Diashow Ihrer Lieblingsbilder.
Sie können Ihren Desktop noch weiter anpassen, in dem Sie zum Beispiel die Fensterfarben und Systemtöne ändern. Dieser Beitrag erläutert, wie Sie Ihren Desktop noch weiter an Ihre Vorstellungen anpassen.