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Leider gelten die Gesetze der Physik auch für den schönsten Laptop: Ohne Resonanzraum kann ein Lautsprecher keine großartigen Basstöne erklingen lassen. Asus hat für seinen Laptop N55 eine pfiffige Lösung gefunden.

In den letzten dreißig Jahren haben Audio-Ingenieure mit einer Menge Tricks den Klang unserer portablen Elektronik verbessert. Wer noch ein altes Transistorradio besitzt, kennt den typisch blechernen Klang, der die Arbeit von Schlagzeugern und Bassgitarristen oft nur erahnen lässt. Im Gegensatz dazu stehen großvolumige Lautsprecherboxen, die mit mächtigen Rumms der modernen Tanzmusik den notwendigen Ausdruck verleihen.

c3PKFoindB6pV32c_500Mit vielen Tricks und Schlichen und sogar mit Softwarehilfe in Form von speziellen Klangverfremdern wird aus so manchem Laptop schon ein brauchbarer Klang herausgeholt. Wer aber wirklich mit dem PC mal etwas lauter beschallt werden möchte, greift lieber zum Kopfhörer. Das hat PC-Hersteller Asus nicht in Ruhe gelassen, die mit dem Modell N55 einen optimalen Multimedia-PC bauen wollten. Und das heißt nicht nur schneller Prozessor, hochauflösender Bildschirm und Blu-Ray-Laufwerk, sondern eben auch ein neuartiges Lautsprecher-System. Gemeinsam mit Bang und Olufsen entwickelte man ein Soundsystem, welches aus dem kleinen Raum des Laptops das bestmögliche herausholt, und gab dazu dann noch einen kleinen Subwoofer, den man in eine Buchse auf der rechten Seite einstecken und dann in der Nähe des Laptops aufstellen kann (aber nicht muß). Dieser Subwoofer, etwa so groß wie eine Getränkedose, sorgt für kräftige Bassklänge und macht aus dem Laptop tatsächlich einen Ersatz für eine kleine Stereoanlage.

kjerPEUvJ8kxrHjO_500Aber auch für das Auge wird eine Menge geboten. Ein matter Bildschirm in Full HD Auflösung sorgt für mitreißende Bildwiedergabe von Blu-Rays. Für normale DVDs hilft die Software nach, rechnet das Bild auf HD-Format hoch und macht durch Einfügen errechneter Zwischenbilder das Geschehen am Bildschirm noch flüssiger. Filmpuristen können diese Funktionen natürlich auch abschalten. Ungewöhlich sind die Multimedia-Tasten an der linken Seite der Tastatur, mit denen man Musik und Filmplayback aber prima steuern kann. Die Tastatur sebst hat einen silbrig-edlen Look und einen angenehmen Anschlag. Interessant ist das umgekehrte Design – während die meisten Laptops außen matt sind und einen glänzenden Bildschirm haben, ist beim N55 das Innenleben matt, zugeklappt hingegen glänzen die schwarzen Oberflächen wie bei einem polierten Schmuckstück (und ziehen daher aber auch Fingerabdrücke magisch an).

Bei den technischen Daten gibt sich der N55 keine Blößen und ist eines der flottesten Laptop-Systeme, die man zur Zeit kaufen kann; sicherlich auch wegen der großzügigen Dimensionierung SUwl2rd6IBzQ4Ptv_500mit 8 Gigabyte RAM und einer Grafikkarte, die auch mit den neuesten 3D-Spielen fertig wird, sich aber nur zuschaltet, wenn sie gebraucht wird. Das ist bitter nötig, denn im schnellsten Modus ist der Akku des N55 schon nach guten zwei Stunden leergesaugt; verzichtet man auf 3D Grafik und surft im Internet oder arbeitet mit Office-Programmen werden daraus dann erträgliche dreieinhalb Stunden.

Der N55 ist meine aktuelle Empfehlung für jemanden, der einen schicken, schnellen PC sucht und den Schwerpunkt auf Klangwiedergabe legt.

http://www.asus.de/Notebooks/Multimedia_Entertainment/N55SF/#overview