Fruehling_Desktop

Die ersten Tulpen aus dem Garten sollen auch Ihren Desktop zieren? Aber wenn Sie die Fotos der ersten Sprösslinge im Garten als Hintergrund einbinden, sieht das nicht so gut aus, wie das eigentliche Foto oder die integrierten Designs? Wir haben Ihnen vier Tipps zusammengestellt, damit Ihre Fotos auf Ihrem Desktop richtig zur Geltung kommen.

Tipp 1: Die richtige Bildauswahl

Damit Ihre Fotos zum beeindruckenden Desktop-Hintergrund wird, sollten Sie schon bei der Auswahl auf einige Dinge achten: Zum einen, dass es in der richtigen Auflösung vorliegt und zum anderen die richtige Ausrichtung aufweist. Die optimale Auflösung Ihres Bildes entspricht der Auflösung Ihres Bildschirmes – ansonsten wird es entsprechend skaliert. Mit einem Rechtsklick auf den Desktop und dem anschließenden Klick auf den Menüpunkt Bildschirmauflösung erfahren Sie, welche Auflösung Ihr zukünftiges Hintergrundbild aufweisen sollte. Diese können Sie dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm anpassen oder einen entsprechenden Bildschausschnitt wählen. Wenn Ihre Fotos nicht gerade mit einer extrem hohen Bildschirmauflösung vorliegen, hilft bei der richtigen Bildauswahl eine weitere Faustregel: Besser Querformate als Hochformate wählen, da auch der Monitor in der Regel quer ausgerichtet ist – es sei denn, Sie gehören zu den wenigen Nutzern, die ihren drehbaren Monitor immer im Hochformat verwenden.

Expertentipp_1

Beispiele für Bilder im Querformat

Wenn Sie Ihren Desktop-Hintergrund als Dia-Show mit mehreren Ihrer Lieblingsbilder gestalten wollen und dabei einige Hochformate dabei sind, können Sie diese einfach entfernen, indem Sie in den Systemeinstellungen Darstellung und Anpassungen/Anpassung/Desktophintergrund einfach den Haken beim entsprechenden Bild entfernen – es wird dabei weder verschoben noch gelöscht.

 

Tipp 2: Wählen Sie die richtige Bildposition

Wie bereits oben beschrieben, sehen Sie Ihr Lieblingsbild optimal, wenn Bildschirm- und Bildauflösung übereinstimmen. Manchmal wollen diese beiden Eigenschaften aber nicht zusammenfinden. Wenn Ihr Bild eine geringere Auflösung als Ihr Bildschirm aufweist, beispielsweise weil es schon etwas älter ist und mit einer Digitalkamera mit geringerer Auflösung aufgenommen wurde, bietet Ihnen die Option Bildposition im oben genannten Menü zur Darstellung und Anpassung einige Gestaltungsspielräume. So können Sie das Fotos beispielsweise auch automatisch auf die Bildschirmgröße anpassen oder strecken, mehrfach nebeneinander als Kacheln oder zentriert in einem unifarbenen Hintergrund anzeigen lassen.

Bildposition

Windows bietet mehrere Bildpositionen zur Auswahl an

 

Tipp 3: Lieber schlicht als überladen

Manchmal ist weniger einfach mehr: Wenn Sie Fotos für Ihren Desktop-Hintergrund auswählen, vermeiden Sie Bilder, die voller Details stecken oder sehr hektisch wirken. Diese könnten Sie ablenken oder Sie können die Symbole auf dem Desktop nur schwer erkennen.

Auch empfiehlt es sich in der Regel Motive auszuwählen, deren Fokus auf dem Mittelpunkt liegt. Wenn dieser oben oder unten, rechts oder links liegt, ist die Gefahr groß, dass das Entscheidende des Motivs von der Taskleiste, Minianwendungen oder Symbole verdeckt wird.

 

Expertentipp_2

Wählen Sie Motive, die Desktop-Symbolen, Taskleiste und Minianwendungen genug Platz lassen

 

Tipp 4: Noch schöner wird’s mit den passenden Fensterfarben

Windows bietet von Haus aus mehrere Fensterfarben zur Auswahl an. Wenn aber keine dieser Farben zu Ihren gewählten Motiven passt, können Sie auch eine nach Ihrem Geschmack anmischen. Öffnen Sie dazu die Systemsteuerung über das Startmenü und geben Sie im Suchfeld Fensterfarben ein. Es öffnet sich ein Fenster mit den verfügbaren Farben. Wählen Sie die Farbe aus, die Sie für Ihr Design anpassen möchten. Im ersten Schritt können Sie die Farbintensität über den darunter angezeigten Regler reduzieren oder erhöhen. Jede Änderung, die Sie vornehmen, sehen Sie direkt an den Rahmen der geöffneten Fenster und der Taskleiste. Wenn Sie weitere Anpassungen vornehmen wollen, klicken Sie auf den Pfeil clip_image001 unterhalb der Farbintensität, um den Farbmixer einzublenden. Hier haben Sie dann die Möglichkeit, auch den Farbton, die Sättigung sowie die Helligkeit nach Ihren Vorlieben einzustellen.

 

Expertentipp_3

Standardfensterfarben in Windows 7