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Kinder von heute wachsen "online" auf: Sie nutzen den Computer, um ihre Hausaufgaben zu machen, Spiele zu spielen, mit Freunden zu chatten und auf eine Fülle von Informationen im Internet zuzugreifen. Mit Computern kann ihr Kind viele positive Erfahrungen machen – vor den negativen möchten Sie sie aber schützen. Wir sagen Ihnen, wie Windows Ihnen dabei heute und in Zukunft hilft.

Wenn ihre Kinder noch jünger sind, dann werden sie vermutlich – mehr oder weniger – unter ihrer Aufsicht den Computer nutzen. Teenager hingegen verbringen die meiste Zeit am Computer online – und möchten dabei keinerlei Kontrolle oder Einmischung der Eltern. Dennoch möchten Sie sicher gehen, dass sie Websites, die versuchen, Schadsoftware zu installieren, aber auch um Websites mit jugendgefährdenden Inhalten vermeiden.

Um ihre Kinder zu schützen, ohne dass sie das Gefühl haben, ständig von Ihnen als Eltern kontrolliert zu werden, verfügt Windows 7 über ein gelungenes integriertes Sicherheitsfeature: Die Jugendschutzfunktion. Mit dieser können Sie beispielsweise am gemeinsam genutzten PC einrichten, wie lange, zu welchen Uhrzeiten und auf welche Inhalte ihre Kinder zugreifen können – und das für jedes Kind individuell. Voraussetzung: Jeder Anwender erhält ein eigenes Benutzerkonto. Für ihre 15 jährige Tochter können sie beispielsweise alle Spiele mit allen Bewertungen bis Teen zulassen, aber dafür vielleicht den Computer nach Mitternacht sperren, um für einen schulgerechten Schlaf zu sorgen.

Windows-Jugendschutz

Tabelle mit Zeitbeschränkungen des Windows-Jugendschutzes

Wenn ihre Kinder häufig per Messenger chatten und online sind, unterstützt sie Windows Live Family Safety beim Schutz ihrer Kinder. Family Safety ist eine Kombination aus Software, die Sie auf Ihrem Computer installieren, und einem Onlinedienst, der mit Ihrem Webbrowser verwendet wird. Sie können damit bestimmte Websites blockieren und zulassen sowie Aktivitätsberichte anzeigen, um die Aktivitäten Ihrer Kinder nachzuvollziehen. Mit Family Safety können Sie zudem festlegen, mit welchen Personen Ihre Kinder über Messenger und Hotmail Kontakt aufnehmen können bzw. auch andersrum: Welche Personen ihre Kinder kontaktieren dürfen. Wichtig dabei: Sie sollten sowohl die Einrichtung von Family Safety wie auch Jugendschutz mit ihren Kindern besprechen und ihnen erklären, wovor Sie sie schützen wollen und dass Sie keine Kontrolle ausüben möchten. Beispielsweise können Sie gemeinsam mit ihren Kindern, die Spielewebsites, die sie am liebsten nutzen, ausdrücklich zulassen.

Aktivitätsbericht in Family Safety

Mit Windows 8 werden sich die Familienschutzfunktionen noch deutlich unkomplizierter einrichten lassen. Ziel ist es dabei, Eltern eine zuverlässige und „gesunde“ PC-Umgebung für ihre Kinder zu bieten.

In der Vergangenheit haben viele Unternehmen – Microsoft inbegriffen – auf eine Softwarelösung basierend auf Webfilterung und softwarebasierenden Restriktionen gesetzt. Daraus resultierte eine komplexe Einrichtung und ein unablässiger Strom von Freigabe-Anfragen an die Eltern, die aufwändig zu verwalten waren. Das Ergebnis: Viele Eltern kehrten Produkten zum Schutz von Kindern und Familien den Rücken und kehrten zu einer Ein-Personen-Überwachung zurück – ein mit zunehmender Mobilität ineffiziente Methode.

Mit Windows 8 wird bereits die Einstellung der Schutzfunktionen wesentlich einfacher: Hierfür wurde Family Safety ins Betriebssystem integriert. Sie müssen lediglich ein Benutzerkonto für jedes Kind anlegen und die Box „Family Safety aktivieren“ anklicken. Ist dieses eingerichtet, erhalten Sie eine Willkommens-Mail sowie wöchentliche Aktivitätsberichte per E-Mail. Anhand dieser können Sie Ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem PC und der Online-Welt beizubringen. Aber Sie können auch über diese Aktivitätsberichte einfach per Klick Einschränkungen vornehmen.

Mit einem Microsoft-Konto können Sie zudem jederzeit, von überall und von jedem Gerät aus handeln – sofern Sie ihren Posteingang dabei haben. Alle Änderungen, die Sie vornehmen werden in der Cloud unter familysafety.microsoft.com gespeichert. Diese Änderungen werden automatisch auf allen PCs vorgenommen, auf denen Family Safety aktiviert ist.

Während bisher Eltern für sich einen Administrator-Konto einrichten und für ihre Kinder einen Standardkonto, schlägt Windows 8 zukünftig einen anderen Weg ein: Der Administrator-Account – oder der der Eltern – wird automatisch als Standardkonto angelegt. Das hat mehrere Vorteile.

Ihre Kinder:

• haben keine Zugriff auf die E-Mails, Online-Konten, Dokumente etc. ihrer Eltern.

•können ihr eigenes Konto so gestalten wie sie möchten, ohne dass sich am elterlichen Konto etwas ändert

•können keine Malware oder fragwürdigen Dateien herunterladen, das der SmartScreen Application Reputation service dies automatisch verhindert

Die Aktivitätsberichte, die automatisch mit dem neuen FamilySafety erstellt werden, ist die ideale Lösung für viele Eltern. Wenn Sie jedoch detailliertere Regeln festlegen möchten, können Sie diese direkt aus E-Mail oder auf familysafety.microsoft.com vornehmen. Zu den in Windows 7 vorhandenen Einstelloptionen kommen in Windows 8 noch einige hinzu:

•Web-Filterung: Sie können nun zwischen mehreren Webfilter-Stufen wählen.

•SafeSearch: Wenn die Web-Filterung aktiviert ist, wählt SafeSearch die “Streng”-Einstellung für beliebte Suchen wie Bing, Google und Yahoo. Damit werden Texte, Bilder und Videos, die nur für Erwachsene gedacht sind, gefiltert.

•Zeitbeschränkungen: Mit Windows 8 können Sie die Anzahl der Stunden einschränken, die Ihre Kinder am Tag den PC benutzen dürfen, etwa auf eine Stunde an Schultagen und zwei Stunden am Wochenende – und das zusätzlich zu den „Schlafenszeiten“, die bereits in Windows 7 verfügbar sind.

•Windows Store: Die Aktivitätsbericht listen auch die Downloads aus dem Windows Store auf und Sie haben die Möglichkeit eine Altersfreigabestufe auszuwählen, um zu verhindern, dass ihre Kinder Apps im Windows Store sehen, welche nicht ihrem Alter angemessen sind.

•Anwendungs- und Spieleinschränkungen: Wie auch in Windows 7 können Sie bestimmte Applikationen und Spiele blockieren oder eine bestimmte Altersstufe einstellen.

Wenn Sie sich die Windows 8 Release Preview herunterladen und installieren, können Sie sich selbst ein Bild von den neuen Funktionen zum Schutz ihrer Familie machen.